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Testament von Muammar Gaddafi |
| Datum: 15.04.2011 | Autor: |
| Kategorie: Gesellschaft & Politik: Recht und Unrecht |
Es handelt sich um keine Offenbarung bezüglich seines privaten Vermögens und wie er dieses nach seinem Ableben aufzuteilen wünscht. In kurzen Worten hat Gaddafi eine Stellungnahme zu seinem Lebenswerk abgegeben. Können wir seinen eigenen Worten Glauben schenken? Wenn ein Mann, der sich plötzlich mit massiven Vorwürfen und Feindseeligkeiten konfrontiert findet, seine eigene Stellungnahme dazu abgibt, dann sollten insbesondere diejenigen, die sich mit den Beschuldigungen konform erklären, ihm die wenigen Minuten widmen und seine Erklärungen zumindest zur Kenntnis nehmen. Für die Menschen jedoch, die sich über die weitreichende Unterstützung für die bewaffneten Aufständischer in Libyen wundern, mögen Gaddafis eigene Worte als weitere Erklärung für die nur schwer verständliche Einigkeit gegen ihn, mit dem bis vor kurzem rege Geschäfte angehandelt wurden, dienen.Von Oberst Muammar Gaddafi wurde der Text bereits am 5. April verfasst. Von Professor Sam Hamod, Ph.D., wurde er am 8. April auf Englisch übersetzt. Bei der vorliegenden deutschen Version handelt es sich um eine Übersetzung dieses englischen Textes. Nun stehe ich unter dem Angriff der größten Macht in der Militärgeschichte. Mein kleiner afrikanischer Sohn Obama möchte mich töten, um unserem Land die Freiheit zu nehmen, um uns unsere kostenlosen Behausungen zu nehmen, unsere kostenlose Medizin, kostenlose Ausbildung, kostenlose Nahrung, um es durch Diebstahl im amerikanischen Stil zu ersetzen, der „Kapitalismus“ genannt wird. Doch alle von uns in der Dritten Welt wissen, was das bedeutet. Es bedeutet, dass Konzerne das Land führen, die Welt führen, und dass die Menschen leiden. Somit gibt es keine Alternative für mich. Ich muss meinen Platz einnehmen. Und wenn Allah es wünscht, werde ich sterben, indem ich seinem Pfad folge, jenen Pfad, der unser Land reich an Agrarland sowie mit Nahrung und Gesundheit gemacht hat, und uns sogar erlaubt, unseren afrikanischen und arabischen Brüdern zu helfen, indem sie hier mit uns arbeiteten, in der libyschen Volksrepublik. Es ist nicht mein Wunsch, zu sterben. Doch wenn es so weit kommen sollte, um dieses Land zu retten, mein Volk, all die Tausende, die meine Kinder sind, dann möge es geschehen. Soll dieses mein Testament meine Stimme an die Welt sein, dass ich mich gegen die Kreuzzugsattacken der NATO erhoben habe, erhoben gegen Brutalität, erhoben gegen Verrat, erhoben gegen den Westen mit seinen kolonialistischen Ambitionen; Und dass ich auf der Seite meiner afrikanischen Brüder stand, auf der Seite meiner arabischen und muslimischen Brüder wie eine Lichtsäule. Während andere sich Schlösser errichteten, lebte ich in einem bescheidenen Haus und in einem Zelt. Niemals habe ich meine Jugend in Sirte vergessen. Ich habe unser Volksvermögen nicht töricht verschwendet. Und so wie Saladin, unser Muslim-Führer, der Jerusalem für den Islam errettete, nahm ich wenig für mich selbst ... Im Westen haben mich Einige als „geisteskrank“ oder „verrückt“ bezeichnet, doch sie wissen die Wahrheit und lügen trotzdem weiter. Sie wissen, unser Land ist unabhängig und frei, nicht in der Zange der Kolonialisten, dass meine Vision, mein Pfad, verständlich ist und war und im Sinne meines Volkes. Und dass ich bis zu meinem letzten Atemzug kämpfen werde, um uns frei zu erhalten. Möge Allah der Allmächtige uns helfen, gläubig und frei zu bleiben. Oberst Muammar Gaddafi, 5. April 2011 Einsicht in die englische Übersetzung des arabischen Originaltextes und gleichzeitig Halter des Copyrights: Mathaba.netQuelle: www.theintelligence.de |
